In St. Gertrud gibt es zahlreiche Gottesdienstformate und Andachten, die wir mit großer Freude miteinander feiern. In unserer Andachtsreihe „Moment mal“ folgen wir nicht den Themen des Kirchenjahres, sondern wir stellen ein Thema in den Mittelpunkt, das ganz unmittelbar zu unserem Alltagsleben und seinen Herausforderungen passt. Dabei geht es weniger um Weltpolitik oder die sogenannten „großen Themen“, sondern um das, was für ein „gelungenes, gutes Leben“ nötig ist in der Welt, in der wir uns heute befinden.
Themen der Andachtsreihe waren zum Beispiel:
Woher? Wohin?
frei sein
nochmal neu anfangen
aushalten
Stärken stärken
Die Andachten folgen keiner strengen Liturgie, sondern stellen das gemeinsame Singen und mehrere (Bibel-)Impulse zum jeweiligen Thema in den Mittelpunkt.
Am 8. März 2026 um 17 Uhr in der St.-Gertrud-Kirche soll es um „Wunder – sich wundern“ gehen.
Unübersichtlich ist unsere Welt. Täglich vergrößert sich die Menge der Daten, Informationen und auch des Wissens, über welche wir als Menschen über unsere Welt verfügen. Und doch: oft wissen wir erstaunlich wenig über essenzielle Dinge. An Kindern lässt sich ein Staunen, ein Sich-Wundern im Umgang mit Welt beobachten. Die Philosophie macht das Staunen zu einer wichtigen Methode der Erkenntnis. Und auch die Bibel erzählt uns wichtige Geschichten und Gleichnisse in Wundern.
Am Ausgang des Winters, den Blick gen Wärme, Licht und Wachstum des Frühjahrs gerichtet, lohnt sich ein Moment des Sich-Wunderns. Was da alles wird um uns herum. Was uns geschenkt wird, noch bevor wir danach fragen. Um diese Haltung der Offenheit, des Sich-Überraschen-Lassens und des Wundergeschehens soll es in dieser Andacht gehen.
Wir heißen alle, die zwischen Ausklang des Sonntags und dem Start in die neue Woche nach Musik und Worten für sich suchen, um ihre Herzen für Wunderbares zu öffnen, herzlich in St. Gertrud willkommen.
Frank Heideloff und Heinrich Nocke